Intertreck

  
 

Lebendige und versunkene Kulturen
in Ecuador und Peru mit Intertreck St.Gallen Schweiz

Von den Urwäldern des Amazonasbeckens über Land und über die Anden
zur versunkenen Kultur der Chachapoya.
Eine Abenteuerreise, die Ihnen das Leben der heutigen Indianer und die grossen
Prä-Inka-Kulturen zeigt.


Broschüre 11

 

    

 

 

  Lebendige und versunkene Kulturen


Ecuador und Peru haben eine künstliche gemeinsame Grenze, im Amazonas pendeln zum Beispiel die Secoyas zwischen Peru und Ecuador,
ebenso gab es im Hochland auf beiden Seiten
der heutigen Grenze grosse Kulturen.

Im Amazonas Ecuadors erleben wir einen Einblick in das Leben der Secoya-Indianer, fahren mit dem Motor-Einbaum auf Flüssen oder paddeln im Kanu. Zu Fuss machen wir uns auf zur Tierbeobachtung im Primärurwald.

Dann geht die Reise weiter nach Süden. Sie erleben das heilige Tal Vilcabamba, wandern im Podocarpus-Nationalpark und überqueren Andenpässe bis Sie
das Hochland der Chachapoya mit seinen
Prä-Inkakulturen erreichen.

Komfort
Sie übernachten nie im Zelt, sondern in Hotels, Gasthäusern mit privatem WC und in der komfortablen Urwald-Lodge.
Bei dieser Abenteuerreise erleben Sie nebst den Kulturen auch sehr intensiv die Natur. Sie sind per Kanu und zu Fuss unterwegs, ohne nachts jedoch auf den notwendigen Komfort zu verzichten.

Preise / Reisedaten


 

 

 

 

 

 

 

 

Urwald-Fluss

 

 

 

Unsere eigene Urwald-Lodge direkt am Urwald-Fluss

 

 

 

Gemütliche Kanufahrt auf dem Fluss. Foto: Karin Stäheli-Anderes

 

 

 

 

Blume im Podocarpus-Nationalpark

 

Das werden Sie erleben:

1. und 2. Tag
Flug Zürich – Amsterdam (oder Madrid) – Quito. Stadtbesichtigung von Quito. In erster Linie besuchen wir die koloniale Altstadt. Übernachtung im Hotel.

3. Tag Otavalo
Fahrt in den Norden nach Otavalo, zwei Stunden entfernt von Quito, auf 2500 m hoch gelegen. Die Angehörigen der lokalen Bevölkerung werden Otavaleños genannt, viele von ihnen sind traditionell gekleidet. Besuch des farbenfrohen Marktes von Otavalo. Am Nachmittag Fahrt zu den Thermen von Papallacta. Übernachtung im Hotel bei den Thermalquellen.

Amazonas-Urwald

4. Tag Fahrt von Papallacta zu den
grossartigen Wasserfällen San Rafael

Auf unserer Fahrt überqueren wir die Anden und fahren dann auf der Ostseite der Anden immer tiefer herunter. Wir sehen Urwälder, Gebirge, Flüsse, eine sich stets wandelnde Flora und Wasserfälle. Um die Mittagszeit erreichen wir ein Urwaldstädtchen, das vom Ölboom gezeichnet ist. Wir verlassen die Zivilisation und fahren mit einem einfachen Motorboot auf einem Oberlauf des Amazonas zur Aramacao-Lodge. Die Bootsfahrt dauert zirka vier Stunden.

5. Tag Primärurwald
Auf einem schmalen Trail durch den Primärurwald wandern wir zu einem sehr grossen Ceibo. Unterwegs betrachten wir unzählige verschiedene Pflanzen. In der Nähe der kleinen Lagune lauschen wir auf den Ruf des Tukans oder das Singen der Affen. Zum Mittagessen sind wir wieder zurück in der Lodge.

6. Tag Kanufahrt
Gemütliche Kanufahrt auf dem Fluss. Wanderung. Hier erklärt uns eine Indianerin die Heilpflanzen der Secoyas.

7. Tag
Während dreieinhalb Stunden wandern wir zu einem kleinen Fluss im Süden der Aramacao-Lodge, begleitet von einem Indianer, der hier eine kleine Jagdhütte besitzt. Am Nachmittag Tier- und Vogelbeobachtungen. Beim Kanufahren auf dem kleinen Flüsschen können wir in die Natur eintauchen.
Bei diesem Ausflug übernachten wir im Zelt. Wer es vorzieht, kann für diesen Tag ein anderes Programm wählen und in der Aramacao-Lodge übernachten.

8. Tag
Am Morgen unternehemn wir weitere Tier- und Vogelbeobachtungen, danach Trekking durch den Primärurwald zurück zur Aramacao-Lodge.

9. Tag
Kanufahrt auf dem Fluss, gemächlich gleiten wir hinunter zur Casique Lodge. Diese Fahrt kann auf Wunsch auch nit dem Motorboot unternommen werden. Unterwegs Besuch eines Schamanen und einer Töpferin, die am Fluss leben.

10. Tag
Am Morgen Tour durch den Urwald, geführt von einem Shuar und unserem Deutsch sprechenden Leiter. Am Nachmittag Fahrt mit dem Motorboot zurück zur Aramacao-Lodge.

11. Tag Vilcabamba, heiliges Tal
Früh am Morgen starten wir mit dem Boot und erreichen einen kleinen Flughafen. Wir fliegen nach Quito und weiter nach Loja. Am Flugplatz wartet ein Auto auf uns und bringt uns nach Vilcabamba. Vilcabamba heisst heiliges Tal. Diesen Namen trägt Vilcabamba zu Recht, denn die Landschaft hier ist einzigartig schön. Der Ort geniesst den Ruf, besonders gesund zu sein, wegen des Wassers und der reinen Luft. Viele Bewohner werden über 100 Jahre alt, die Legende sagt gar über 120 Jahre.
Wir übernachten in einem bezaubernden Resort, mit Blick auf die lieblichen Berge.

12. Tag Grosse Wanderung
Podocarpus-Nationalpark

Der Park, nahe bei den peruanischen Anden, umfasst 360’000 Hektaren. Er erstreckt sich von 1000 m bis 3600 m Höhe und umfasst somit Anden und Amazonas. Bäche, Nebelurwälder und Aussichten aufs Tiefland wechseln ab. Andenkoniferen und Chinarindenbäume sind hier beheimatet sowie eine grosse Zahl von endemischen Pflanzen. 40% aller Pflanzen im Nationalpark sind endemisch, das heisst, sie kommen nur hier vor. Es gibt Orchideen, Bromelien, Palmen und Farnbäume. Die pflanzliche Artenvielfalt, welche auch einer vielseitigen Tierwelt Platz bietet, basiert auf mehreren Mikroklimas.
Auf einer Wanderung von vier Stunden erleben wir die grosse biologische Vielfalt. Der Weg folgt sehr unebenen Pfaden. Er führt während der ersten Stunde ziemlich steil hinauf, danach
wird er flacher.

 

Nebst Sakralbauten umfasste Kuelap 260 Rundhäuser, es ist damit ähnlich gross wie
Machu Picchu.

 

 

 

 

 

Fahrt über die Grenze nach Peru

 

 

 

Das heutige Städtchen Chachapoyas

 

 

 

Die Sarkophage-Statuen
von Karajia Fotos: Martin Hug

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gräber von Sipán, mit vielen Goldobjekten



Chachapoya
, Kuelap, Karajia

13. Tag
Wir fahren von Vilcabamba zu einem Ort im Bergland nahe der Grenze Ecuador-Peru. Das Gebirge wird immer wilder, da wir auch über hohe Kreten fahren. Während der Fahrt und auf Fotostopps haben wir einzigartige Rundblicke auf die Berge. Unterwegs unternehmen wir eine zweistündige Wanderung.

14. Tag Peru
Fahrt über die Grenze nach Peru und weiter nach Jaén. Auf dieser Fahrt erleben wir eine sehr wilde und gleichzeitig auch sehr schöne Berglandschaft. Später sehen wir ein grosses und breites Tal. Ganz selten treffen wir auf ein Städtchen oder auf ein Bergdorf. Die Berglandschaft scheint endlos gross zu sein. Wir folgen einem Fluss und sehen auf der anderen Seite einen kleinen Hafen. Bei den Strassen handelt es sich grösstenteils um Naturstrassen. Während es in den Bergen angenehm kühl ist, wird es in Jaén heiss sein. Übernachtung im Hotel.

15. Tag Chachapoyas
Am Morgen fahren wir von Jaén nach Chachapoyas. Am Nachmittag erholen wir uns von der Anreise, schlendern über den Hauptplatz und geniessen das sehr beschauliche Leben dieses Ortes. Chachapoyas weist sehr viele Gassen mit kolonialen Gebäuden auf. Hotelübernachtung in Chachapoyas.

16. Tag Kuelap – antike Stadt der
Chachapoya auf dem Berg

Fahrt von Chachapoyas zu einem Bergdorf. Von dort aus steigen wir zu Fuss, während drei Stunden, zur Prä-Inka-Stadt Kuelap auf. Die Stadt steht auf einem Berg mit grossartiger Rundsicht. Durch ein enges Eingangstor in der riesigen Wand, ähnlich wie die Steinwände bei Cuzco, steigen wir zur eigentlichen Stadt hinauf. Während der folgenden zwei Stunden erkunden wir die Kulturdenkmäler und Rundhäuser. Lamas weiden zwischen den Ruinen.
Kurzer Abstieg zur Strasse, wo das Auto auf uns wartet. Fahrt zurück nach Chachapoyas. Hotelübernachtung.

17. Tag Die Sarkophage-Statuen
von Karajia

Wir fahren von Chachapoyas ins Berg-
land, verlassen das Auto und steigen während dreissig Minuten auf einem sehr steilen Weg in ein Tal, eher eine Schlucht, hinunter. An einer überhängenden und vor Regen geschützten Felswand finden wir, hoch oben und für uns unerreichbar, Sarkophage in Form von Statuen, die ins Tal hinausschauen. In diesen Sarkophagen wurden vermutlich Fürsten der Chachapoya bestattet. Die in Hockstellung befindlichen Mumien innerhalb der Sarkophage blicken in Richtung Osten und damit in Richtung Sonnenaufgang.
Erst dank des lokalen Führers wird es uns möglich sein, weitere Figurengruppen, die in den Fels gemeisselt wurden, zu entdecken.
Viele kleine Papageien und ein fast üppiges Pflanzenwachstum beleben diesen Ort. Die Karajia-Figuren wurden von den Spaniern nie entdeckt. Der Aufstieg zurück beträgt 300 Höhenmeter. Wir benötigen hierzu eine Stunde. Übernachtung in einfachem Gasthaus.

18. Tag Leimebamba und Revash
Exkursion zu den einzigartigen Totenstätten von Revash, die hoch oben in der Felswand, direkt unter einem schützenden Vorsprung, stehen.
Die Mausoleen sind gut erhalten, sie wirken wie ein kleines Dorf mit Rundhäusern im Stil der damaligen Zeit. Sie werden mit den Cliff-Häusern in Colorado verglichen. Da sie vor Regen geschützt sind, sind sie sehr gut erhalten. Die Wände der Häuser sind mit geometrischen Figuren und kamelähnlichen Figuren verziert.
Von hier aus geniessen wir den Rundblick auf das Tal und auf den Zufluss des Utcubamba-Flusses. Dann fahren wir nach Leimebamba, wo wir eine Kollektion von sehr gut erhaltenen Prä-Inka-Mumien besichtigen, welche erst kürzlich beim Bergsee „Laguna de los Condores“ gefunden wurden. Übernachtung in einem einfachen Gasthaus bei Leimebamba.

19. Tag Fahrt nach Chiclayo
Fahrt mit zahlreichen Fotostopps. Übernachtung im Hotel in Chiclayo.

20. Tag El Señor de Sipán
Besichtigung der Gräber von Sipán. Hier findet man drei grosse Erd-Pyramiden. Erst in den 1980er-Jahren wurden die bedeutenden Gräber mit vielen Goldobjekten entdeckt. Für die zahlreichen Objekte wurde in Lambayeque speziell ein Museum errichtet. Vom Inhalt her und von der Eleganz der Präsentation gehört dieses Museum zu den besten von ganz Südamerika.

21. Tag
Am Morgen Flug Chiclayo - Lima. Fakultative Stadtbesichtigung (nicht inbegriffen) in Lima.

22.Tag
Besichtigung des Goldmuseums, ohne offizielle Führung. – Wir haben gesehen, dass unsere Gäste, dank der guten Beschriftungen, dieses Museum fast lieber auf eigene Faust entdecken, zusammen mit dem Leiter. Die faszinierenden Gegenstände allein sprechen für viele eine eindrücklichere Sprache als theoretische Erklärungen.
Am Nachmittag Transfer zum Flughafen. Flug über Amsterdam (oder Madrid) nach Zürich.

23. Tag
Ankunft in Zürich.

       
 

 

 

 
Kulturen in Ecuador und Peru
mit schweizer Leiter

Reisedauer

23 Tage

Reisedaten

16.07.10 - 07.08.10

Preis

Fr. 6800.–

 

inkl. Taxen auf Langstreckenflug
Fr. 466.-

 

Alle Preise pro Person im Doppelzimmer, inkl. Flüge ab Zürich

Rabatte

 
     
 
Reisegarantie
 

 

Weitere Auskünfte
erhalten Sie bei Intertreck, Anja Lendi

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Tel. Schweiz 071 278 64 64
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