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Nebst Sakralbauten umfasste Kuelap 260 Rundhäuser, es ist damit ähnlich gross wie
Machu Picchu.
Fahrt über die Grenze nach Peru
Das heutige Städtchen Chachapoyas
Die Sarkophage-Statuen
von Karajia Fotos: Martin Hug

Gräber von Sipán, mit vielen Goldobjekten |
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Chachapoya, Kuelap, Karajia
13. Tag
Wir fahren von Vilcabamba zu einem Ort im Bergland nahe der Grenze Ecuador-Peru. Das Gebirge wird immer wilder, da wir auch über hohe Kreten fahren. Während der Fahrt und auf Fotostopps haben wir einzigartige Rundblicke auf die Berge. Unterwegs unternehmen wir eine zweistündige Wanderung.
14. Tag Peru
Fahrt über die Grenze nach Peru und weiter nach Jaén. Auf dieser Fahrt erleben wir eine sehr wilde und gleichzeitig auch sehr schöne Berglandschaft. Später sehen wir ein grosses und breites Tal. Ganz selten treffen wir auf ein Städtchen oder auf ein Bergdorf. Die Berglandschaft scheint endlos gross zu sein. Wir folgen einem Fluss und sehen auf der anderen Seite einen kleinen Hafen. Bei den Strassen handelt es sich grösstenteils um Naturstrassen. Während es in den Bergen angenehm kühl ist, wird es in Jaén heiss sein. Übernachtung im Hotel.
15. Tag Chachapoyas
Am Morgen fahren wir von Jaén nach Chachapoyas. Am Nachmittag erholen wir uns von der Anreise, schlendern über den Hauptplatz und geniessen das sehr beschauliche Leben dieses Ortes. Chachapoyas weist sehr viele Gassen mit kolonialen Gebäuden auf. Hotelübernachtung in Chachapoyas.
16. Tag Kuelap – antike Stadt der
Chachapoya auf dem Berg
Fahrt von Chachapoyas zu einem Bergdorf. Von dort aus steigen wir zu Fuss, während drei Stunden, zur Prä-Inka-Stadt Kuelap auf. Die Stadt steht auf einem Berg mit grossartiger Rundsicht. Durch ein enges Eingangstor in der riesigen Wand, ähnlich wie die Steinwände bei Cuzco, steigen wir zur eigentlichen Stadt hinauf. Während der folgenden zwei Stunden erkunden wir die Kulturdenkmäler und Rundhäuser. Lamas weiden zwischen den Ruinen.
Kurzer Abstieg zur Strasse, wo das Auto auf uns wartet. Fahrt zurück nach Chachapoyas. Hotelübernachtung.
17. Tag Die Sarkophage-Statuen
von Karajia
Wir fahren von Chachapoyas ins Berg-
land, verlassen das Auto und steigen während dreissig Minuten auf einem sehr
steilen Weg in ein Tal, eher eine Schlucht, hinunter. An einer überhängenden und vor Regen geschützten Felswand finden wir, hoch oben und für uns unerreichbar, Sarkophage in Form von Statuen, die ins Tal hinausschauen. In diesen Sarkophagen wurden vermutlich Fürsten der Chachapoya bestattet. Die in Hockstellung befindlichen Mumien innerhalb der Sarkophage blicken in Richtung Osten und damit in Richtung Sonnenaufgang.
Erst dank des lokalen Führers wird es uns möglich sein, weitere Figurengruppen, die in den Fels gemeisselt wurden, zu entdecken.
Viele kleine Papageien und ein fast üppiges Pflanzenwachstum beleben diesen Ort. Die Karajia-Figuren wurden von den Spaniern nie entdeckt. Der Aufstieg zurück beträgt 300 Höhenmeter. Wir benötigen hierzu eine Stunde. Übernachtung in einfachem Gasthaus.
18. Tag Leimebamba und Revash
Exkursion zu den einzigartigen Totenstätten von Revash, die hoch oben in der Felswand, direkt unter einem schützenden Vorsprung, stehen.
Die Mausoleen sind gut erhalten, sie wirken wie ein kleines Dorf mit Rundhäusern im Stil der damaligen Zeit. Sie werden mit den Cliff-Häusern in Colorado verglichen. Da sie vor Regen geschützt sind, sind sie sehr gut erhalten. Die Wände der Häuser sind mit geometrischen Figuren und kamelähnlichen Figuren verziert.
Von hier aus geniessen wir den Rundblick auf das Tal und auf den Zufluss des Utcubamba-Flusses. Dann fahren wir nach Leimebamba, wo wir eine Kollektion von sehr gut erhaltenen Prä-Inka-Mumien besichtigen, welche erst kürzlich beim Bergsee „Laguna de los Condores“ gefunden wurden. Übernachtung in einem einfachen Gasthaus bei Leimebamba.
19. Tag Fahrt nach Chiclayo
Fahrt mit zahlreichen Fotostopps. Übernachtung im Hotel in Chiclayo.
20. Tag El Señor de Sipán
Besichtigung der Gräber von Sipán. Hier findet man drei grosse Erd-Pyramiden. Erst in den 1980er-Jahren wurden die bedeutenden Gräber mit vielen Goldobjekten entdeckt. Für die zahlreichen Objekte wurde in Lambayeque speziell ein Museum errichtet. Vom Inhalt her und von der Eleganz der Präsentation gehört dieses Museum zu den besten von ganz Südamerika.
21. Tag
Am Morgen Flug Chiclayo - Lima. Fakultative Stadtbesichtigung (nicht inbegriffen) in Lima.
22.Tag
Besichtigung des Goldmuseums, ohne offizielle Führung. – Wir haben gesehen, dass unsere Gäste, dank der guten Beschriftungen, dieses Museum fast lieber auf eigene Faust entdecken, zusammen mit dem Leiter. Die faszinierenden Gegenstände allein sprechen für viele eine eindrücklichere Sprache als theoretische Erklärungen.
Am Nachmittag Transfer zum Flughafen. Flug über Amsterdam (oder Madrid) nach Zürich.
23. Tag
Ankunft in Zürich.
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