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Foto: Hanspeter Feuz
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Das werden Sie erleben:
1. und 2. Tag
Flug Zürich - Wien – Delhi. Fahrt nach Shimla im Himalaya, dem früheren Sommersitz der indischen Regierung (2206 m).
3. Tag Shimla
Aufenthalt in Shimla, mit grossem Bazar. Vielleicht auch nostalgische Bahnfahrt nach Shogi. Hotel in Shimla.
4. und 5. Tag Start zur Reise durch das magische Lahaul und Spiti. Buddhismus, Hinduismus und Schamanismus treffen aufeinander
Hier treffen Hinduismus, Buddhismus und Schamanismus aufeinander. Daraus hat sich eine besondere Symbiose ergeben. Aus der Bevölkerung gehen deshalb Magier, Schauspieler und Künstler hervor. Sie gehören zu einem Volksstamm, der halbnomadisch lebt. Im Sommer bearbeiten sie ihre Äcker, im Winter ziehen sie in Ladakh und Tibet von Ort zu Ort, um dort ihre magischen Fähigkeiten zu zeigen. Sie folgen ihrem mystischen Lehrer «Thangthong Gyalpo».
Wir fahren tiefer in die Berge hinein, durch traumhaft schöne Landschaft. Unser Weg führt zuerst zwischen
Hügeln mit üppiger Vegetation hindurch, später höher hinauf, und je nördlicher wir fahren, je trockener wird es. Hier ist eine Art Schmelztiegel von Religionen und Menschen.
Aus dem Reisetagebuch:
«Heute geht es mit drei Jeeps los. Unser Begleiter, der einheimische Führer, Küchenchef Mutup und Küchengehilfe Tashi sind auch dabei. Zuerst fahren wir durch waldige Gegend, dann geht es tief zum Sutlej-River, wo es heiss ist. Dann wieder hinauf in die angenehme Höhenluft in einem typischen Kinnauri-Dorf mit weit verstreut liegenden, schieferbedeckten Holzhäusern. Camp oberhalb des Dorfes mit guter Aussicht.
Phuntsog, unser einheimischer Führer, hält eine anschauliche Einführung in den Buddhismus.
Am nächsten Morgen besuchen wir den
grandiosen Bhimakalli-Komplex, den hinduistischen Tempel zu Ehren der Muttergöttin des Himalaya. Hinduistische Götterdarstellungen neben tibetisch-buddhistischen Glückssymbolen. Dann fahren wir auf abenteuerlicher, in Fels gehauener Strasse, mit steil abfallenden Felswänden, nach Sangla.»
6. und 7. Tag
Bummel durch das schmucke Sangla mit seinen Holzhäusern. Weiterfahrt nach Nakko. Die Landschaft ändert sich rasch, sie wird karg, trocken und steinig. Übernachtung im Zelt.
Am Morgen besuchen wir das Kloster Tabo, den Smaragdsee und das Dorf. Auf der Weiterfahrt treffen wir Hochwasser an, wir waten zu Fuss durch den Fluss. Danach ausgiebige Besichtigung der alten Klosteranlage Tabo, mit Kunst von Weltrang. Übernachtungen auf schönem Zeltplatz in der Nähe des Flusses. Dieses Camp wird für die nächsten drei Nächte unser Zuhause sein.
8. und 9. Tag
Aus dem Reisebericht:
«Kurze Fahrt durch herrlichste Landschaft. Bald schon sieht man hoch oben am Felsen ein Kloster ‹kleben›. Super Anblick. Klosterbesuch, sehr nette Mönche. Camp unten am Spiti-Fluss auf herrlicher, weicher Wiese mit Bäumen und einer Quelle. Alle waschen sich nach Herzenslust. Nachmittags Besuch eines herrlichen, kleinen Dorfes weit hinten im Lingti-Tal, berühmt für seine Fossilien. Auf der Wanderung sehen wir den goldenen Tempel aus der Rinchen-Zangpo-Zeit und einen kleinen Vairocana-Tempel. Der Lama lädt zu Tee und Bisquit.
Am folgenden Morgen: Besuch eines ‹magischen› Dorfs. Wir befinden uns hier in einem besonderen Stammes-Distrikt, in dem mehrere Stämme leben, aus denen heute noch viele Artisten und Magier hervorgehen. Die Begegnung mit einem dieser Magier lässt sich nicht fix vorausplanen, aber in diesem Dorf erlebten wir eine beeindruckende Vorführung dieser Künste, begleitet von Gebeten und ladakhischen Tänzen. Erwähnenswert ist, dass wir den Fluss mit einem ‹Ein-Personen-Kistli am Seil› überqueren mussten.»
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