
Namibia Selbstfahrer-Safari – 4x4 Abenteuer durch Etosha, Khaudum und Damaraland
Offroad-Abenteuer durch wilde Landschaften
Namibia hautnah erleben:
Staubige Pisten, schön gelegene Camps Camps und Elefanten im Abendlicht. Diese Selbstfahrer-Reise führt durch einige der wildesten Landschaften des südlichen Afrikas. Sie fahren Ihren eigenen 4×4, schlafen unter dem Sternenhimmel und erleben Namibia abseits der klassischen Routen.
Von den Viktoria-Fällen geht es in den wasserreichen Caprivi-Streifen, durch den abgelegenen, tiefsandigen Khaudum-Nationalpark und weiter ins Bushmanland. Im legendären Etosha-Nationalpark erleben wir Tierbeobachtungen aus nächster Nähe, bevor wir in den rauen Weiten des Damaralands nach Wüstenelefanten suchen. Nach einem Stopp im gemütlichen Swakopmund erkunden wir die mächtigen Dünen von Sossusvlei.
Der langjährige Intertreck-Leiter Reto Häberli hat einige Monate in Namibia beim Projekt Elephant-Human Relations Aid (EHRA) mitgearbeitet. Aufgrund seiner Erfahrungen hat er diese besondere Reise vorbereitet. Die Reise folgt einer wenig befahrenen Route, ohne die grossen Highlights wie den Etosha-Nationalpark auszulassen. Auch der abgeschiedene Khaudum-Nationalpark lässt ergreifende Safarigefühle aufkommen.
Warum diese Namibia-Reise besonders ist
✓ Selbst mit dem 4×4 durch Namibia fahren
✓ Tiefsand-Pisten im abgelegenen Khaudum-Nationalpark
✓ Wüstenelefanten im Damaraland suchen
✓ Tierbeobachtungen im Etosha-Nationalpark
✓ Kleine Gruppe
✓ Übernachtungen unter Afrikas Sternenhimmel

Verkehrte Welt: Zebras im Wasser, Pelikane an Land Foto: Heidi und Jürg Furrer
Das werden Sie erleben:
1. und 2. Tag Flug nach Kasane
Flug von Zürich über Johannesburg nach Kasane. Übernachtung im Hotel.
3. Tag Viktoria-Fälle, Simbabwe-Seite
Heute wartet schon ein erster Höhepunkt auf uns, die spektakulären Viktoria-Fälle. Die Einheimischen nennen die Fälle Mosi-oa-Tunya, was donnernder Rauch bedeutet. Der Fluss stürzt auf einer Breite von etwa 1700 Metern in eine 110 Meter tiefe und etwa 50 Meter breite Schlucht. Hotelübernachtung.
4. und 5. Tag Von Kasane nach Namibia
Unser Outdoor-Abenteuer beginnt! Wir übernehmen unsere bestens ausgerüsteten 4×4-Fahrzeuge und geniessen heute eine gemütliche Bootstour auf dem Chobe River. Erste Nacht auf dem Campingplatz in unseren Zelten. Am nächsten Tag fahren wir durch den Chobe-Nationalpark und erreichen Namibia. Wir zelten direkt am Chobe-Fluss unter dem Sternenhimmel Afrikas.
6. Tag Caprivi-Streifen
Fahrt durch den Caprivi-Streifen nach Westen bis zum Kwando-Fluss. Auch hier möchten wir natürlich nicht auf eine unvergessliche Bootsfahrt, mit dem berühmten Sundowner in der Hand, verzichten. Unsere Zelte schlagen wir direkt am Fluss in einem einfachen, idyllischen Camp auf.
7. Tag Okawango-Fluss
Wir fahren weiter zum Okawango-Fluss und unternehmen einen weiteren, hoffentlich spektakulären Game Drive. Abendessen und Übernachtung in einer idyllischen Lodge direkt am Okawango.
8. und 9. Tag Khaudum-Nationalpark
Nun folgt die wahrscheinlich abenteuerlichste Strecke unserer Reise. Wir fahren auf sandiger Piste in den Khaudum-Nationalpark, den wir von Norden in Richtung Süden durchqueren. Mit etwas Glück begegnen wir Löwen, Wildhunden, Giraffen, Kudus, Hyänen und können Elefanten beobachten. Die Tiere sind jedoch eher scheu, da der Park nicht häufig befahren wird. Wir kochen uns ein leckeres Abendessen und übernachten im Zelt auf Campingplätzen.

Wasserlöcher sind immer sehr begehrt.
Foto: Heidi und Jürg Furrer

Viktoria-Fälle, Livingstone
10. Tag San-Dorf
Nach so viel Sandpiste freuen wir uns auf eine gute Strasse und fahren in Richtung Westen. Besuch eines sehr fotogenen Baobab-Baums. Später gelangen wir zu einem San-Dorf, wo wir eine geführte Buschwanderung unternehmen und Interessantes über das Leben dieses alten Volkes und über ihre Traditionen lernen.
Übernachtung im Zelt.
11. bis 13. Tag Etosha-Nationalpark
Wir fahren zu einer Farm mit schönem Pool und geniessen hier etwas Zeit zur freien Verfügung. Nacht im Zelt. Am nächsten Tag machen wir uns auf die Suche nach Nashörnern, die in dieser Gegend zu Hause sind. Später erreichen wir den Etosha-Nationalpark, der zu den bedeutendsten Wildreservaten Afrikas zählt. Er ist berühmt für die Salzpfanne, die sogar aus dem Weltall sichtbar ist. Die Artenvielfalt im Park ist einzigartig. Der Park ist das Zuhause von Elefanten, Leoparden, Löwen, Geparden, Giraffen und vielen weiteren Tieren. Abends erleben wir die Tierwelt auf einer Nachtsafari. Abendessen in einer Lodge und Übernachtung im Zelt.
Am folgenden Tag unternehmen wir weitere Safari-Fahrten und wechseln dabei das Camp. Das Wasserloch Okaukuejo ist einer der besten Orte, um das vom Aussterben bedrohte Spitzmaulnashorn zu sichten. Dieses archaische Tier kann oft zusammen mit Löwen und Elefanten beim Trinken beobachtet werden. Am Abend geniessen wir wieder einmal den Komfort und schlafen in einem Chalet.

Typische Dünenlandschaft in Namibia
Foto: Heidi und Jürg Furrer

Die Mangusten gönnen sich eine Pause. Foto: Heidi und Jürg Furrer
14. bis 17. Tag Projekt EHRA und seltene Wüstenelefanten
Fahrt ins Damaraland, das durch seine raue, zerklüftete Schönheit besticht. Zwischen den Felsen und auf rotem Sand übernachten wir am trockenen Ugab-Fluss in unseren Zelten im Basecamp der EHRA (Elephant-Human Relations Aid).
Die nächsten Tage stehen ganz im Zeichen der Wüstenelefanten. Die EHRA-Ranger führen uns in dieses wilde Gebiet und vermitteln uns ein vertieftes Wissen über das Land und die Tiere. Während zwei Nächten verzichten wir auf den Komfort, tauchen ein in eine grandiose Landschaft und schlafen mitten in der Wildnis in unseren Zelten oder direkt unter dem Sternenhimmel Afrikas. Ein ganz besonderes Erlebnis!
Am Mittag des 17. Tages kommen wir zurück zum Basecamp und fahren weiter zu unserem nächsten idyllischen Camp.
18. Tag Swakopmund
Abstecher zum Kreuzkap, wo sich Tausende Ohrenrobben tummeln.
Gegen Abend kommen wir im schmucken, kolonialen Swakopmund an.
Übernachtung im charmanten Hotel mit Meerblick.
19. Tag Sandwich Harbour-Lagune
Vorbei an den Flamingos in der Walvis Bay lassen wir uns, je nach Gezeitenstand, auf dem Strand nach Sandwich Harbour fahren. Hier treffen die malerischen Dünen der Wüste Namib auf den rauen Atlantischen Ozean. Rasant geht es über die Dünen zurück nach Swakopmund. Wer möchte kann in Swakopmund alternativ einen abenteuerlichen Flug über die Dünen oder die Skeleton Coast buchen (nicht im Pauschalpreis inbegriffen). Es bleibt auch genügend Zeit, um durch das koloniale Städtchen zu schlendern. Übernachtung im Hotel am Meer.
20. und 21. Tag Sossusvlei, Sanddünen
Ein weiterer Natur-Leckerbissen wartet auf uns. Wir durchqueren die Namibwüste in Richtung Süden nach Sesriem, wo wir den grössten Nationalpark Namibias besuchen, den Namib-Naukluft-Park. Früh am nächsten Morgen fahren wir zum Sossusvlei und nutzen die kühlen Stunden, um auf eine Düne zu wandern. Alternativ können Sie eine Ballonfahrt zum Sonnenaufgang buchen (nicht im Pauschalpreis eingeschlossen). Nachmittags Fahrt in Richtung Khomas-Hochland. Nacht auf dem Campingplatz im Zelt.
22. und 23. Tag Windhoek und Rückreise
Wir fahren nach Windhoek und geben unsere Fahrzeuge ab.
Wir verabschieden uns von diesem wunderbaren Land und fliegen, mit einmal umsteigen, nach Zürich, wo wir am 23. Tag ankommen.
Reisebericht Namibia von Heidi und Jürg Furrer
«Was uns besonders gefallen hat … Der Etosha-Nationalpark ist zu Recht ein Highlight Namibias. Bei den Wasserlöchern wechseln sich Zebras, Gnus, Nashörner, Elefanten und Co. ab. Die scheuen Oryx-Antilopen im Hintergrund. Giraffenfamilien schlendern gemütlich mit ihrem Nachwuchs zur Wasserstelle. Nachts schleichen Raubtiere wie Löwen, Hyänen, etc. umher.
Ein Rhino-Tracking in einem Naturreservat mit ausgezeichnetem Guide war ein aussergewöhnliches Erlebnis. Man erhielt Einblick in die Lebensweise der Tiere und erfuhr gleichzeitig, was es bedeutet, das Leben der gefährdeten Tiere zu schützen. Diese Gegend ist auch wunderschön für Wanderungen.
An dieser Stelle bedanken wir uns bei Ihnen, Frau Bruggmann, und Reto Häberli ganz herzlich.»

Auch Vogelliebhaber kommen auf ihre Kosten: Giant Kingfisher, grösster Eisvogel Afrikas. Foto: Heidi und Jürg Furrer

Elefantenbaby im Schutz seiner Herde
Foto: Reto Häberli
Reisedauer 23 Tage, mit Schweizer Reiseleitung
Reisedaten
2026: 3.10. – 25.10.26
2027: 2.10. – 24.10.27
Reisepreis, Fr. 7970.-
inkl. Taxen auf Langstreckenflug Fr. 420.-.
Inklusive Linienflüge hin und zurück, Vollpension auf der ganzen Reise, alle im Programm aufgeführten Ausflüge, Leistungen und Ausschlüsse finden Sie hier.
Diese Reise können Sie auch als Individualreise buchen. Rufen Sie uns an, gerne unterbreiten wir Ihnen eine Offerte.
Übernachtungen / Camps
Etwa 13 Mal übernachten wir im Zelt. Die Camps befinden sich in der Wildnis und verfügen nur über eine minimale oder keine Infrastruktur.
Die restlichen Nächte übernachten wir in Hotels, Chalets, Lodges oder fixen Zelt-Camps mit normalen Betten und privater Dusche und Toilette. An diesen Abenden essen wir oft im angegliederten Restaurant.
Als Reisegast sind Sie Teil des Teams: Sie beteiligen sich am Campaufbau und helfen beim Kochen und beim Abwaschen.
Wir sind mit geländegängigen Fahrzeugen unterwegs. Pro Fahrzeug reisen maximal 4 Personen.
Der Schweizer Leiter steuert ein Fahrzeug. Wir suchen Reisegäste, die nur mitfahren und auch solche, die ein Fahrzeug (zeitweise) selbst steuern.
Der Schweizer Reiseleiter leitet diese Abenteuerreise. Teilweise wird er von lokalen Guides begleitet.
Der Reisestil
Wir reisen mit zweckmässigen, bestens ausgerüsteten Geländewagen. Wenn wir im Camp übernachten, haben Sie die Wahl: Zelt auf dem Dach des Autos oder Zelt am Boden. Einzelzelt gegen geringen Aufpreis möglich.
Weitere Informationen:
Gerne informiert Sie Sabrina Bruggmann über diese Reise. Ob Kurzauskunft oder Vereinbarung zu einem Gesprächstermin, wir freuen uns über Ihren Anruf.
Telefon 071 278 64 64.
Häufig gestellte Fragen zur Namibia Selbstfahrer-Safari
Was macht diese Namibia Selbstfahrer-Safari mit Intertreck besonders?
Diese Reise verbindet echtes Overland-Abenteuer mit intensiven Natur- und Tiererlebnissen. Sie sind mit geländegängigen 4×4-Fahrzeugen unterwegs, campen teilweise mitten in der Wildnis und bereisen abgelegene Regionen wie den Khaudum-Nationalpark oder das Damaraland.
Ist diese Namibia Selbstfahrer-Reise eine klassische Mietwagenreise?
Nein. Die Reise wird von einem Schweizer Reiseleiter begleitet und kombiniert Selbstfahren mit einer geführten Abenteuerreise. Die Teilnehmenden reisen mit mehreren 4×4-Fahrzeugen durch Namibia.
Muss ich auf der Namibia Selbstfahrer-Reise selbst fahren?
Nein. Sie können selbst fahren oder als Mitreisende:r teilnehmen. Pro Fahrzeug reisen maximal vier Personen. Der Schweizer Reiseleiter steuert ebenfalls ein Fahrzeug.
Wie anspruchsvoll ist das Fahren in Namibia?
Die Reise beinhaltet teilweise anspruchsvolle Offroad-Strecken und Tiefsandpassagen, besonders im Khaudum-Nationalpark. Freude am Abenteuer und Interesse am Reisen abseits asphaltierter Strassen sind wichtig.
Wie wird auf der Namibia-Safari übernachtet?
Etwa 13 Nächte verbringen Sie im Zelt – teilweise mitten in der Wildnis mit einfacher oder ohne Infrastruktur. Die übrigen Nächte übernachten Sie in Lodges, Hotels oder festen Camps mit Betten und privatem Badezimmer.
Welche Tiere kann ich während der Namibia-Safari beobachten?
Zu den Höhepunkten zählen Elefanten, Löwen, Nashörner, Giraffen, Hyänen, Wildhunde, Zebras und zahlreiche Vogelarten. Besonders im Etosha-Nationalpark und im Damaraland sind eindrucksvolle Tierbeobachtungen möglich.
Was ist das Besondere am Aufenthalt bei EHRA?
Im Damaraland verbringen Sie mehrere Tage beim Projekt EHRA (Elephant-Human Relations Aid). Gemeinsam mit Rangern suchen Sie nach seltenen Wüstenelefanten und erhalten vertiefte Einblicke in den Schutz dieser Tiere und das Leben in dieser abgelegenen Region.
Welche Regionen Namibias werden bereist?
Die Reise führt vom Caprivi-Streifen über den Khaudum-Nationalpark und Etosha bis ins Damaraland, nach Swakopmund und zu den Dünen von Sossusvlei. Dadurch erleben Sie Namibia sehr vielseitig und intensiv.
Für wen eignet sich diese Namibia Selbstfahrer-Safari?
Die Reise eignet sich für aktive Menschen mit Abenteuergeist, die Namibia intensiv erleben möchten. Komfort steht nicht immer im Vordergrund – dafür erwarten Sie Wildnis, Sternenhimmel und Reisen abseits klassischer Touristenrouten.
Ist die Reise auch für Namibia-Erstbesucher geeignet?
Ja. Trotz Abenteuercharakter eignet sich die Reise auch gut für Erstbesucher, die Namibia besonders intensiv erleben möchten. Durch die Reiseleitung und die kleine Gruppe reisen Sie sicher und gut organisiert durch abgelegene Regionen.
Wann ist die beste Reisezeit für Namibia?
Die Reise findet im südafrikanischen Frühling statt. Besonders die Monate September und Oktober eignen sich gut für Tierbeobachtungen, angenehme Temperaturen und trockene Landschaften. Zur besten Reisezeit gehören die Monate Mai bis Oktober.
Wo erhalte ich persönliche Beratung zur Namibia Selbstfahrer-Reise?
Die persönliche Beratung erfolgt bei Intertreck in St. Gallen. Gerne unterstützt Sie Sabrina Bruggmann telefonisch oder im persönlichen Reisegespräch bei Fragen zur Reise und zum Reisestil.