Reisebericht Botswana: Markus Kuhn und Margot Enz schreiben über ihre Reise in Afrika im Juli / August 2021

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19. Januar 2022

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Botswana-Reise, 16. Juli bis 5. August 2021

Reisen in Zeiten von Covid ist gewöhnungsbedürftig. Schnell ändernde Bestimmungen, Unsicherheiten und zusätzliche administrative und medizinische Zusatzleistungen sind erforderlich. Die spezielle Situation verlangt Bereitschaft zur Improvisation, ermöglicht aber eine späte definitive Buchung. Wir mussten uns erst 3 Wochen vor Abreise definitiv entscheiden. Da ist die professionelle Betreuung eines Reisebüros und Kontakte zu lokalen Anbietern eine unverzichtbare Hilfe. Die lokalen Behörden und die Lodges nehmen die Covidprävention sehr ernst und es wird seriös getestet und etliche Angestellte sind geimpft. Es darf momentan kein Alkohol verkauft werden. Auch für das Reisen im Land braucht es teilweise Permits die für uns organisiert wurden. Wir hatten auf der ganzen Reise ein sicheres Gefühl und sind froh diesen Schritt gewagt zu haben.

Da eine ausgeschriebene Gruppenreise mangels Teilnehmer nicht durchgeführt werden konnte, erstellte uns Intertreck eine individuelle Reise für uns zwei Personen.

Die ersten vier Nächten verbrachten wir in einer wunderschönen Lodge am Chobe River. Wir erlebten unvergessliche „Game Drives“ im Chobe-Nationalpark. Die fehlenden Touristen hätten bei den Tieren eine Beruhigung und vermehrten Nachwuchs gebracht.

Bei 3 Grad war es am Morgen auf den offenen Geländewagen recht kühl. Zu unserer Überraschung wurden uns warme Ponchos und heisse Bettflaschen mitgegeben.

Die Betreuung in den nur schwach besuchten Lodges war sehr persönlich. Guide und LodgemanagerIn assen mit uns am selben Tisch an dem sich interessante Gespräche entwickelten. Gemäss ihrer Meinung kommen nach langer Durststrecke die Touristen so langsam zurück und bringen auch wieder Arbeit in die Region. Die 40 Angestellten arbeiten in halben Teams jeweils für 2 Wochen, damit alle beschäftigt bleiben. An einem Abend überraschte uns das gesamte Team mit Gesang und Tanz, wobei sich der Koch ganz speziell in Szene setzte.

Die nächsten elf Tage waren wir mit einem Guide und einem Koch im offenen Geländewagen unterwegs. Die zwei Begleiter waren das grosse Los für uns. Ohne das Wissen und die Erfahrung unseres Guides hätten wir wohl nur einen Bruchteil der Tiere gesehen, die zwei Leoparden auf ihren Bäumen ganz sicher nicht. Jeder Tag hatte neue Überraschungen bereit. Als Highlight begegneten wir an einem Tag 19 Wild Dogs und im Nxai Pan Park dem sehr seltenen Löffelhund. Im Moremi Wildlife Reservat konnten wir aus nächster Nähe die spektakuläre Attacke von sechs Wild Dogs auf einen Wasserbock beobachten. Im letzten Moment brachte sich der erfahrene Bock mit ein paar Schritten ins nahe Wasser in Sicherheit.

Im Zelt-Camp boten uns die beiden Begleiter jeden Komfort. An einem Baum hing ein Sack mit Brause. So mussten wir nicht mal auf eine warme Dusche verzichten. Während unseren Safaritouren zauberte der Koch wunderbare Essen auf den Tisch. Abends loderte ein warmes Feuer. Die Nächte in der Wildnis waren aufregend. Bei Elefantenbesuch und lautem Löwengebrüll, war es beruhigend, unsere Begleiter nahe zu wissen.

Die zwei Nächte in der wunderbaren Lodge am Khwai River boten etwas Luxus und nach kalten Nächten im Zelt ein warmes Bett.

Die von der nächsten Lodge organisierte Übernachtung in der Ntwetwe Salzpfanne wurde zu einem unvergesslichen Reisehöhepunkt. Der kreisrunde tiefe Horizont, das Eindunkeln mit feinen rasch wechselnden Farbübergängen am weiten Himmel, das Schlafen im warmen Nest auf salzkurstigem Boden, die Stille und der klare Nachthimmel mit dem sich drehenden Firmament und der Sonnenaufgang waren magische Momente.

In den letzten vier Tagen im Okavango-Delta wurde ein lange gehegter Traum Wirklichkeit: Im Mokoro still über das klare Wasser gleiten vorbei an Hippos und Elefanten, auf Streifzügen die Tierwelt auf Chief’s Island erkunden, unvergleichliche Sonnenaufgänge im Baumhaus des Camps mit Blick auf den Boro-River.

Markus Kuhn und Margot Enz