Brasilien und Peru

8. November 2018

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Vom Atlantik über den Amazonas nach Cuzco und Machu Picchu und weiter an den Pazifik.

Lebendige Städte und die intensive Natur des Amazonas erleben.

Amazonas: Keine Region der Welt verkörpert mehr Verfall und Auferstehung, Glanz, Niedergang und Evolution. Dies im Urwald und ebenso in den Amazonas-Städten. Mit Beidem werden Sie auf dieser Reise in Berührung kommen. In dieser Region trifft die Gegenwart auf die Vergangenheit.

Das Leben im Urwald ist greifbar nahe. Aus vermodernden Baumstrünken leuchten tausend weisse Pilze. Die originellsten Formen der Natur, die Überlebenstricks der Pflanzen und Tiere versetzen Wissenschaftler und uns normale Beobachter in Erstaunen.

So wie die Natur unendliche Formen aufweist, so sind auch die Städte entlang des Amazonas voll von Leben und gleichzeitg immer wieder vom Niedergang betroffen. Schatzsucher haben ihre Spuren hinterlassen. Theater, Basiliken und Prachtbauten aus der Zeit der Eroberer und Gummi-Barone verfallen, werden abgerissen oder renoviert.

Beispiel einer Individualreise

1. bis 3. Tag Salvador da Bahia
Flug von Zürich über Amsterdam (oder Madrid) nach Salvador. In Salvador wohnen Sie in einer Pousada, einem neu renovierten Kolonialhaus im Altstadt-Quartier.
Wer an Brasilien denkt, denkt zuerst an Rio de Janeiro. Salvador ist noch sehenswerter. So viel Geschichte, konzentriert in einer einzigen Stadt, trifft man selten an. Vergangener Glanz, 365 Kirchen, von denen nur noch einige unterhalten werden, ein zentraler Platz, umgeben von Palästen und einer Kathedrale. Hügel, über die sich die Altstadt hinzieht, enge Gassen mit vielen Kunstgalerien, junge Menschen, die in Gruppen das ganze Jahr über für den Carneval trainieren. Und dann wieder Sicht auf hochmoderne Stadtviertel, die sich auf beiden Seiten der tiefblauen Meeresbucht ausbreiten. Sie tauchen ein in die Mischung aus alt und neu und erkunden diese lebendige Stadt zu Fuss. An einem Nachmittag haben Sie die Möglichkeit, einen der wunderbaren Strände zu besuchen.

4. und 5. Tag Belém
Flug von Salvador da Bahia nach Belém. Von hier aus fahren die Meerschiffe den Amazonas hinauf bis nach Manaus.
Zum Teil erlebt man Brasilien moderner als Europa, in jedem Fall aber immer grossartiger, lebendiger und intensiver als irgendeinen Ort in unseren Breitengraden. Schon allein die Flussinsel Marajó, direkt neben Belém liegend, ist gleich gross wie die Schweiz.
Durch den Kautschukboom wurde Belém reich. Noch heute zeugen das Teatro da Paz und weitere Paläste vom Glanz dieser Zeit. Die Strassen und Plätze sind belebt. Sie besichtigen die Basílica de Nossa Senhora de Nazaré und weitere Prachtbauten. Frühere Docks und die Lastkräne aus historischer Zeit wurden zu einer Flanierzone hergerichtet. Übernachtungen im Hotel.

6. und 7. Tag Manaus
Flug von Belém nach Manaus. Mitten im Regenwald hat sich, ebenfalls während des Kautschukbooms, Manaus entwickelt. Von der grossen Vergangenheit zeugen das Teatro Amazonas, die Kirche Igreja São Sebastião und der Markt in der Nähe des Hafens. In diesem Hafen legen auch die Hochseeschiffe aus dem 1500 km entfernten Meer an. Im Mercado Municipal Adolpho Lisboa gibt es Naturmedizin aus dem Amazonas zu kaufen. Die Marktgebäude sind teilweise uralt, teilweise wurde die Umgebung aber sehr schön restauriert. Übernachtungen im Hotel.

8. bis 11. Tag Leticia und Flussfahrt nach Iquitos
Flug nach Leticia. Die sympathische Stadt Leticia liegt im Dreiländereck Brasilien-Kolumbien-Peru. Es gibt keine Strasse, die hierher führt, die Stadt ist nur über den Amazonas oder per Flug erreichbar. Sie ist klein und friedlich wie ein Dorf. Der zentrale Stadtpark zeigt, wie die Tierwelt des Amazonas auf eine besondere Art auch eine Stadt benützen kann. Jeden Abend, ab zirka fünf Uhr, kommen grosse Schwärme von Loros (grüne Papageien) aus dem Amazonas-Becken in den Park der Stadt, insgesamt viele Tausende. Hier übernachten sie, weil sie in der Stadt keine natürlichen Feinde haben. Es ist beeindruckend, mit wie viel Lärm die Loros ihr Nachtquartier einnehmen. Übernachtung im Hotel.
Am 9. Tag startet Ihre dreitägige Flussfahrt auf dem Amazonas. Das Schiff ist komfortabel, es hat Zweier-Kabinen mit priv. Dusche und Toilette. Unterwegs halten Sie mehrmals an, um ein Dorf zu besuchen oder einen Spaziergang in den Urwald zu unternehmen. Sie erleben Amazonas pur.

12. Tag Iquitos, Peru
Iquitos ist eine sehr interessante Stadt, hier ist man wirklich im Dschungel. Iquitos ist etwa so gross wie Zürich, es gibt keine Hochhäuser und es führt keine Strasse in die Aussenwelt. Da der Amazonas, je nach Jahreszeit, weite Teile des Urwalds überschwemmt, ist es unmöglich, eine Strasse zu bauen. Innerhalb der Stadt findet man jedoch alles, was eine Stadt ausmacht: Kathedrale, bunter zentraler Platz mit stilvollen Häusern, sehr schöne Quaianlage am Amazonas, mit eleganten, zum Teil schön renovierten Häusern aus der Zeit des Kautschuk- und Edelholzbooms. Flanieren, Kaffee trinken am Quai, die Besichtigung des Eiffel-Hauses (ein Haus, das aus Eisen erbaut wurde) und Fahrten mit dem Tuk Tuk machen den Tag zum Erlebnis. Übernachtung im Hotel.

13. bis 17. Tag Urwald-Lodge im Amazonas
Sie fahren per Boot auf einem kleineren Seitenfluss des Amzonas zu einer Lodge. Die nah beieinander stehenden Cabins, sind mittels gedeckter Stege miteinander verbunden. Die Zweier-Zimmer haben private Dusche und Toilette.
Von der Lodge aus starten Sie jeden Tag sternförmig zu den verschiedenen Ecosystemen mit Seen, überschwemmtem Urwald, und zur «tierra firme», das heisst zu festem Land, über das Sie auf Urwaldtrails streifen.
Immer nur sehr wenige Leute werden jeweils von einem Führer geführt. Sie können selbst wählen, ob Sie sehr langsam gehen möchten, damit Sie Zeit zum Fotografieren haben, oder ob Sie mit mehr Tempo wandern möchten.
Wieder eine andere Möglichkeit bieten die Canopy Zip Lines. Zwischen vier sehr hohen Bäumen sind Drahtseile gespannt, auf diesen können Sie von Baum zu Baum gleiten und auf einer abenteuerlichen Fahrt die Urwaldbäume von oben betrachten.
Auf dem Programm stehen Vogelsichtungen (Hunderte Arten, wie Papageien, Tukane, Hoatzine), Beobachtung der Faultiere und Affen hoch oben auf den Bäumen. Zu den hier vorkommenden 12 Affenarten gehören auch die ganz kleinen, nur wenige Zentimeter grossen Zwergseidenäffchen, braune Kapuzineraffen, Totenkopfaffen etc. Die Tiere kann man am besten vom Kanu aus beobachten. Sehr schwierig zu finden sind Tapire, Wildschweine, Opossums und noch schwieriger Ozelot und Jaguar, von denen man eher nur die Spuren sieht. Wer möchte, kann auch ein kleines Dorf besuchen, mit einem Angebot an Kunsthandwerk und der Möglichkeit Korbflechten zu lernen. Vom Boot aus können Sie den rosa Flussdelfin beobachten. Für Gäste, die an Wissenschaft interessiert sind, gibt es auch ein Forschungszentrum.

18. Tag Flug nach Cuzco, Hauptstadt der Inkas
Sie fahren auf dem Fluss nach Iquitos und fliegen über Lima nach Cuzco. Übernachtung in einem Hotel mitten in der Altstadt.

19. Tag Cuzco
Sie besuchen mehrere sehenswerte Kulturstätten, wie z.B. das eindrückliche Saqsayhuamán. Der Legende nach wurde Cuzco vom ersten Inka-König Manco Cápac im 11. oder 12. Jahrhundert gegründet. Übernachtung im Hotel.

20. und 21. Tag Machu Picchu
Zugfahrt nach Aguas Calientes und Übernachtung im Hotel. Am nächsten Tag erkunden Sie zu Fuss die beeindruckende und geheimnisvolle Stätte Machu Picchu und stehellen sich vor, wie die Menschen hier gelebt haben. Am Nachmittag Zugfahrt nach Ollantaytambo. Übernachtung im Hotel.

22. Tag Heiliges Tal und Ollantaytambo
Besuch des Heiligen Tales und des eindrucksvollen Ruinenkomplexes mit seinen alten Festungsmauern, dem Sonnentempel und dem Bewässerungssystem. Rückfahrt nach Cuzco. Übernachtung im Hotel in der Altstadt.

23. und 24. Tag Rückreise in die Schweiz
Sie fliegen von Cuzco nach Lima und am Abend über Amsterdam (oder Madrid) nach Zürich. Ankunft am 24. Tag.

Reisedetails

Reisepreis

auf Anfrage

Reisedauer

24 Tage

Reisedaten

frei wählbar

Beste Reisezeit: Juli bis Oktober

Preis inklusive

Leistungen auf Anfrage

Hinweise

Übernachtungen

In Hotels, dreimal auf dem Fluss-Schiff und fünfmal in der Lodge. Alle Übernachtungen in Zweier-Zimmern.

Karte