Reisebericht durch Kirgistan Usbekistan

Hugo Gasser, Reiseleiter, Sommer 2025

Kok Boru, traditionelles Reitspiel in Kirgistan

Chor Minor Medrese in Buchara

Wandergruppe in Kirgisien

Yurten Camp beim Son Kul See

Ich gebe fünf Sterne für die fünf ‘M’: Medresen, Moscheen, Minarette, Mosaiken und Mausoleen!

 

Die legendäre Handelsstrasse von Xian ans Mittelmeer bietet in Usbekistan architektonische Höhepunkte sondergleichen, weltweit vergleichbar wohl nur mit Persien. Die zierlichen Minarette, die glänzenden Mosaiken, die türkisblauen Kuppeln und die symmetrischen Muqarnas entfalten einen märchenhaften Charme. Die kompakte Altstadt von Khiva hat Marco Polo wohl so gesehen wie ich. ‘Meine’ schönste Stadt Buchara ist ein betörendes Ensemble der Baukunst und der Registan in Samarkand, ‘mein’ schönster Platz, nimmt mich gefangen. Ich bräuchte ein paar Nächte mehr als nur 1001, um von der kontemplativen Atmosphäre los zu kommen.

 

Nach den Sesshaften mit ihrem reichen Kulturerbe könnte der Kontrast bei der Weiterreise zum Nomadenvolk der Kirgisen nicht grösser sein. Das pure Naturerbe aus Flüssen, Seen, Hochebenen und Eisriesen beruhigen die noch überforderten Augen und Sinne wieder. Die einfache Lebensweise der Hirten mit ihren kaum überblickbaren Herden in ihren Yurten auf 3000 m zeigt mir einmal mehr, wie die Bewohner schon in kurzer Distanz wegen Topografie und Klima zu einem völlig anderen Lebensstil gezwungen sind.