Reise- und Vertragsbedingungen

Intertreck / Water Ways:
Reise- und Vertragsbedingungen 2018

Version 01.12.2017, gemäss Seite 114/115 der Trekking-Broschüre 2018


1. Vertragsparteien

Der Kunde wird darauf hingewiesen, dass die Reiseveranstalter Intertreck AG und Water Ways AG je recht­lich und finanziell selb­stän­dige Firmen sind.
Die in der Reise-/Trekkingbroschüre aufge­führten Reisen wurden auf diese zwei Firmen auf­ge­teilt. Der Reisevertrag wird zwischen dem Reise­teil­neh­mer und dem Reiseveranstalter abgeschlossen.

2. Flugpreise

Die in der Trekking-Broschüre und in der Ayur­veda-Bro­schüre angegebenen Pauschal­preise enthalten sämt­li­che Flugpreiserhöhungen bis und mit
1. Dezember 2017.

3. Persönliche Voraussetzungen

Für das Alter der Teilnehmer gibt es weder eine untere noch eine obere Grenze. Je nach Reise, z.B. bei Trek­kings, sind wir jedoch auf sportliche und un­kom­pli­zierte Teilnehmer angewiesen. Unsere Abenteuer-, Natur- und Ayurveda-Reisen sind in der Regel we­sent­lich leichter als Trekkings. Mitarbeit beim Aufstellen der Zelte wird bei eini­gen Reisen vorausgesetzt. Ebenso eine Por­tion G­e­duld, da die Mentalität der Bewohner in den Län­dern, die wir besuchen, nicht der europäischen entspricht.

4. Anmeldung / Zahlung / Rücktrittsbedingungen

Mit der Anmeldung wird eine Anzahlung von 25 % des Pauschalpreises innert 10 Tagen fällig. Der Restbetrag ist spätestens 32 Tage vor Abreise fällig. Ausnahmen: Bei Reisen nach Myanmar und Zambia ist der Restbetrag 65 Tage vor Abreise fällig.
Nicht rechtzeitig erfolgte Zahlung be­rech­tigt den Ver­anstalter, die Reiseleistungen zu ver­wei­gern.

4a. Annullation durch den Kunden

Bis 91 Tage vor Abreise können Sie ohne An­nul­la­tions­spesen zurücktreten, die Anzahlung wird Ihnen in diesem Fall zurückerstattet. Buchen Sie deshalb frühzeitig, Ihr Platz ist dann sicher reserviert.
Für die Kosten wegen Annullation aus zwingen­den Gründen (zum Beispiel aus gesundheits­be­dingten, bei der Mobiliar teilweise auch aus berufsbedingten Gründen) sind die Kosten in der Regel nach Beginn der 90-Tage-Frist vor Ab­reise im Rahmen der obligatorischen Annulla­tions- und Assistance-Versicherung gedeckt (siehe Versicherungen).

Bei Abmeldung später als 90 Tage vor Abreise werden folgende Annullierungsgebühren in Prozenten des Pauschalpreises belastet:

90 – 61 Tage vor Abreise 30 %
60 – 38 Tage vor Abreise 60 %
37 – 31 Tage vor Abreise 80 %
30 Tage bis Abreise, Nichterscheinen
oder Abbruch der Reise 100 %

Ausnahme Reisen nach Myanmar und Zambia
90 – 61 Tage vor Abreise 60 %
60 Tage bis Abreise, Nichterscheinen oder Abbruch der Reise 100 %

Als Zeitpunkt der Annullation gilt das Eintreffen der eingeschriebenen Annullation, unter Angabe der Gründe und gleichzeitiger Rückgabe der Reisedokumente. Bei Samstagen, Sonn- und Feiertagen ist der nächste Werktag massgebend.

4b. Annullation durch den Reiseveranstalter

Der Reiseveranstalter hat das Recht, Reisen in Fällen von Unruhen, höherer Gewalt, Streiks, ungenügender Beteiligung oder Nichterteilen einer Bewilligung, zum Beispiel durch Parkverwaltung oder einer Regierungsstelle, abzusagen. In diesem Fall wird der bereits einbezahlte Betrag für die Reise vollumfänglich zurückerstattet. Ein weitergehender Anspruch gegenüber dem Reiseveranstalter besteht nicht.

5. Risiko / Versicherungen / Haftung

5a. Wer reist, muss sich bewusst sein, dass Reisen besondere Risiken mit sich bringen. Zum Beispiel wegen Diebstahl, Streiks, grosser Höhe über Meer, Gefahren im Urwald, herunterfallender Äste und Nüsse, Krankheitsgefahren, Naturkatastrophen, Wit­terung (Stürme, Nieder­­schläge, Wellen), Terror­­anschläge, Beschädigung oder Verlust von Gepäck, Verkehrsunfälle, Ausfall oder Verspätung des Fluges. Der Reise­­teil­neh­mer übernimmt diese Risiken selbst, bestimmte Risiken kann er versichern lassen.

5b. Die Deckung und Folgen der Risiken, wie sie unter 5a genannt sind, werden vom Reiseveranstalter und seinen Leistungsträgern nicht übernommen. Insbesondere ist auch keine Gepäckverlust-, Gepäckbeschädigung-, Diebstahl-, Unfall-, Kranken- und Reiseassistance-Versicherung im Pauschalpreis ­ein­ge­schlos­sen.

5c. Der Reisende verpflichtet sich, die notwendigen Versicherungen wie Unfall-, Kranken-, Reiseassistance- und Gepäck-Versicherung (auch für Be­­schädigung, Verlust, verspätete Nachsendung etc.) abzu­schliessen. Prüfen Sie bitte, ob Ihre Gepäck-, Unfall-, Kranken-, Diebstahl- und Reiseassistance-Versicherungen in Über­see gültig sind. Entsprechende Versicherungen können Sie auch über uns abschliessen.

Der Abschluss einer Annullations- und Reiseassistan­ce-­Versiche­rung MobiTour der Mobiliar ist ­obli­ga­­torisch. Diese deckt für eine Jahresprämie ab Fr. 126.– für eine Person, resp. ab Fr. 193.– pro Haushalt folgende Risiken: Rettungs-, Bergungs-, Such- und Heim­schaff­ungskosten und Kosten für Annulla­tion aus zwingenden Gründen, gemäss ihren allge­mei­nen Bedingungen. Wer uns bei Anmeldung eine gültige, gleich­­wertige Versicherung nachweist, ist vom Abschluss der obligatorischen Annulla­tions- und Assistance-Versicherung entbunden.

Der Abschluss der oben erwähnten Versicherungen ist zwingender Teil dieses Reisevertrages. Wenn der Reisende es unter­lässt, eine der oben er­wähnten Versicherungen (insbesondere auch Reise­gepäck-,­ Unfall­versicherung) ab­zu­schliessen, oder wenn er statt der obligato­rischen MobiTour der Mobi­liar keine oder keine gleichwertige Versicherung hat, ent­bindet er den Reise­ver­an­stalter und seine Leistungsträger von der Haf­tung für Scha­denereig­nis­se, insbe­sondere auch für solche, die durch die MobiTour der Mobiliar gedeckt gewesen wären.

5d. Meldung von Schadenfällen

Die Versicherungen verlangen, dass Schäden bei ihr – und nicht beim Reiseveranstalter – sofort durch den Versicherten persönlich gemeldet werden. Die Mobiliar-Versicherung begrenzt zum Beispiel ihre Leistungen auf Fr. 500.– pro Schadenfall, wenn die Hilfeleistung nicht über deren Call-Service-Center angefordert worden ist. Das heisst, wenn Sie zum Beispiel selbst einen Rückflug auf Grund von Krankheit kaufen, ohne dies durch das Service-Center der Versicherung bewilligen und organisieren zu lassen, ist deren Leistung auf Fr. 500.– (oder noch weniger) beschränkt.

5e. Bootsfahrten: Risiken und Sicherheitsmass­nahmen

Die Teilnehmer verpflichten sich, auch ohne besondere Aufforderung durch den Kapitän oder den Leiter, Schwimmwesten zu tragen: a) beim Übersetzen auf den Beibooten zwischen der Yacht und dem Ufer, b) auf Flussfahrten in kleinen Booten, z.B. bei allen Urwaldflussfahrten und River Raftings, c) bei Fahrten in kleineren Booten auf dem Meer, d) bei Fahrten in grossen Booten auf dem Meer vergewissern sich die Teilnehmer, dass Rettungswesten in Greifnähe sind, e) immer, falls Sie Nichtschwimmer sind. Wir weisen darauf hin, dass es unmöglich ist, in Schuhen oder Stiefeln zu schwimmen.

5f. Beschädigung und Verlust von Effekten

Wir machen Sie ausdrücklich darauf aufmerksam, dass Sie für die sichere Aufbewahrung von Wertgegenständen, Bargeld, Ausweisen, Effekten, Foto- und Videoausrüstungen usw. selber verantwortlich sind. Der Reiseveranstalter und seine Leistungserbringer, wie Hotels, lehnen die Haf­tung für Diebstahl, Beschädigung und Verlust ab.

Wir raten Ihnen dringend, eine spezielle, genügend hohe Reisegepäck­ver­sicherung für Ihre Effekten, ein­schliesslich Foto­ausrüstung, ab­zu­schliessen. Dies nicht nur für einfachen Diebstahl, sondern auch für Verlust und Be­schä­digung. Sie muss auch Gegen­stände wie Kameras, Koffer und Kleider mitein­schliessen. Die Kamera­ausrüstung muss gegen Schläge und Wasser (auch Salzwasser) ge­­schützt werden, z.B. durch ­was­­­ser­­­- und stosssichere Behälter. Tipp: Bei feuchtem Klima Ka­mera nachts mit Silica Gel in einen Plastikbeutel packen. Unsere Reisen führen oft in tropische Natur­ge­biete, in denen es Nage­tiere gibt, die Kleider und andere Effekten anfressen können. Hin­weis: Eine gewöhnliche Hausratsversicherung deckt Schäden aus Beschädigung und Verlust meistens nicht.

6. Preisänderungen

Für bestimmte nachfolgend aufgeführte Fälle müssen wir uns vorbehalten, auch nach unserer Buchungs­bestätigung und nach Rechnungsstellung, die in dieser Broschüre angegebenen Preise zu er­höhen und zwar im Falle von bei Redaktions­schluss noch nicht bekannten:

  • Tarifänderungen von Transportunternehmen (z.B. Treibstoffzuschlägen)
  • neu eingeführten oder erhöhten allgemein verbindlichen Gebühren (z.B. erhöhte Hafen- oder Flughafentaxen)
  • staatlich verfügten Preiserhöhungen oder Steuern
  • ausserordentlichen Preiserhöhungen von Leistungsträgern im besuchten Land
  • Wechselkurserhöhungen

Falls wir die Preise aus den oben erwähnten Grün­den ändern müssen, wird Ihnen diese Preis­erhö­­­hung drei bis sechs Wochen vor Abreise bekanntgegeben. Sollten die Zuschläge für Kleingruppe und die ob­en genann­ten Erhöhungen zusammen mehr als 12 % des Pauschalpreises betragen, haben Sie das Recht, innert sechs Tagen nach Versand der Mitteilung kostenlos vom Vertrag zurückzutreten.

7. Gruppenreise / Kleingruppen

Die normale Gruppengrösse beträgt 11 bis ­16 Per­sonen. Sollte eine Gruppe die Mindestzahl, in der Regel 11 Personen, nicht erreichen, werden wir Sie 4 bis 12 Wochen vor Abreise benach­rich­ti­gen. In den meisten Fällen wird dann die Durch­füh­rung nur möglich sein, wenn die Teilnehmer einen Klein­gruppenzuschlag bezahlen. Bei 7 bis 10 Teilnehmern wird der Zuschlag Fr. 200.– bis zirka Fr. 650.– betragen. Für Individual- oder für Agastya Ayurveda-Reisen entfällt dieser Punkt.

8. Programmänderungen

Programmänderungen bleiben vorbehalten, einschliesslich Änderung der im Katalog ausge­schriebenen Airlines. Mit Flugverzögerungen von ein bis zwei Tagen, sowohl in der Schweiz wie auch in allen anderen Ländern, muss – sehr selten – gerechnet werden. Mehrkosten infolge von Flug­­ände­rungen gehen zu Lasten der Teilnehmer, werden jedoch manchmal, im Rahmen der obligatorischen Ver­sicherung, zum Teil oder ganz durch die Ver­sicherung übernommen.
Wir weisen darauf hin, dass Airlines die Über­nahme der Hotelkosten infolge Flug­ver­spätung mehr und mehr ableh­nen. Das heisst, dass Folgen von Flug­ver­zöge­­rungen, wie Mehrkosten oder Ausfall von Programm­teilen, vom Reiseteilnehmer selbst getragen werden müssen.

9. Mahlzeiten / Getränke / Trinkgelder

Dort, wo die Mahlzeiten im Preis eingeschlossen sind, sind die Getränke nicht automatisch ein­geschlos­sen. Kellner, Zimmerpersonal und Ge­päck­träger, auch Chauffeure, lokale Guides etc. er­war­ten ein Trinkgeld (Tip), das Sie bitte direkt über­reichen wollen. Deshalb sollten Sie zusätzlich
Fr. 200.– bis 400.– für Trink­gelder einplanen (freiwillig).

10. Haftung der Airlines und des Reiseveranstalters

Der vorliegende Katalog wird nicht im Namen der darin genannten Airlines oder anderer Airlines heraus­gegeben, deren Dienste im Verlauf der Reise in Anspruch ge­nom­men werden. Er ver­pflichtet diese Airlines in keiner Weise hinsichtlich der Organisation der Reise. Ihre Haftung als Transport­führer richtet sich nach den einschlägigen Gesetzen und den auf den ­Flugscheinen abgedruckten und den im Internet publizierten Bedingungen der Airlines. Bei Flügen innerhalb gewisser Länder lehnen die Fluggesellschaften jede Art von Haftung ab. Der Reiseveranstalter übernimmt keine Haftung bei Ausfall oder Ver­­spä­tung der Airlines, bei Streik, bei Un­glücks­­fällen und bei Ver­lusten, Beschädigung und verspäteter Auslieferung von Gepäck und Effek­ten.
Für das Einhalten der Pass-, Visa-, Zoll- und Impfbestimmungen sowie für das recht­zeitige Er­scheinen ist der Reisende selbst verant­­wortlich. Selbstverständ­lich sind wir den Teil­nehmern bei der Einholung der Visa be­hilflich. Fehlende oder wider­rufene Permits einer Regierungsstelle für Flüge, Stras­senstrecken und Trekkinggebiete und die daraus entstehenden Folgen berechtigen nicht zu einem Haftungsanspruch. Bei ausstehenden Permits wird ein Ersatzprogramm organisiert.
Wird eine Reise durch höhere Gewalt beein­flusst, ist der Veranstalter berechtigt, Pro­gramm­­än­derun­gen vorzunehmen (z.B. bei Unwetter, Erdbeben, defekten Strassen, Ausfall des Ver­kehrsmittels, Streik, poli­tischen Spannungen, plötzlichen staatlichen Betre­tungs­verboten oder einschrän­kenden Mass­­nahmen entgegen der bisherigen Praxis, feh­len­den Infor­ma­tionen über unpas­sier­bare Pässe und Ähn­liches). Allfällige Mehr­kosten gehen zu Lasten der Teilnehmer, werden in vielen Fällen (Erdbeben sind zum Beispiel ausgenommen) durch die obligatorische Reiseassistance-Versicherung direkt an die Teilnehmer zurück­­vergütet. Voraussetzung ist eine Benach­rich­tigung der Versicherungs­gesellschaft durch den Reisenden persönlich, vor dem Entscheid für Mehraus­lagen.
Bergbesteigungen, Wanderungen, Bootsfahrten sowie Fahrten mit jeglicher Art Fortbewegungsmittel inkl. Taxis unternimmt jeder Reiseteilnehmer auf eigenes Risiko. In den Fällen, wo Teilnehmer Besteigungen ohne Intertreck-/ Water Ways-Leiter durchführen, verzichten sie aus­drück­lich auf Haftungsansprüche gegenüber Intertreck/Water Ways bei Unfällen und Un­regel­mässigkeiten. Es könnte sein, dass wegen schlechten Wetters Flüge während Tagen nicht durch­geführt werden können. Manchmal besteht die Möglichkeit, einen Heli­­kop­ter zu chartern, was allerdings einen Mehr­­preis für die Reisenden und deren Zustim­mung bedingt.
In jedem Fall ist die Haftung auf das Doppelte des Reise­preises be­schränkt. In be­rech­tig­ten Fällen kann eine Min­derung des Reisepreises geltend ge­macht werden, keinesfalls aber wegen Unverträg­lichkeit oder Unstimmigkeit mit dem Reiseleiter oder auf Grund von Natur­ereignissen (zum Beispiel Schneefall), anderen höheren Gewalten, Streik oder Grounding einer Luftverkehrsgesellschaft. Die Haftung für verlorene Reisezeit, entgangene Ferienfreude, Frustrationsschäden usw. wird ausgeschlossen. Alle weiter­ge­henden Ansprüche, insbesondere Schaden­ersatzansprüche, sind ausgeschlossen.

11. Beanstandungen / Abhilfe / Rückforderungen

Beanstandungen sind unverzüglich, und nicht erst gegen Ende des Aufenthaltes, der Reiseleitung, dem lokalen Organisator oder dem Hotel zu melden, damit sich diese um Abhilfe bemühen können. ­Rück­forderungen müssen spätestens innerhalb 8 Tagen nach Reiseende mittels eingeschriebenem Brief geltend gemacht werden, danach kann auf Forderungen nicht mehr einge­gangen werden.

12. Gesundheit / medizinische Betreuung

Bei einigen Trekking-Gruppen ist ein me­­­di­­zinisch ausgebildeter Teilnehmer (Arzt, Pflegefachperson oder Apotheker) dabei, wir können bei den Reisen die Teilnahme einer medizinisch aus­­ge­­bil­deten Person nicht ga­ran­tieren. Lassen Sie sich von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten, wie Sie Ihre Notfall-Apotheke zusammenstellen sollen und nehmen Sie die entsprechenden Medikamente und für Tropenreisen genügend Anti-Moskitomittel mit.

13. Einzelzimmer / Doppelzimmer

Sofern nicht anders erwähnt, sind unsere Preise auf der Basis Doppelzimmer berechnet. Bei fast allen Reisen besteht die Möglichkeit, ein Einzel­zimmer zu buchen. Einzelzimmer sind aber nicht immer garantiert. Die Zusatzkosten für ein Einzel­zimmer werden vor der Reise ver­rech­net. Alleinbuchende Personen, für die kein Zimmer­partner gefunden werden kann, müssen ebenfalls mit einem Einzel­zim­mer­zu­schlag rechnen. Für 2018 bieten wir eine grosszügige Lösung für Alleinreisende an.

14. Reiseempfehlungen des EDA

Das EDA hat die undankbare Aufgabe, auf Ge­­fahren in anderen Ländern hinzuweisen und allen­­falls von Reisen abzuraten. Wenn zum Bei­spiel in Ägypten, Pakistan oder Bali ein Anschlag auf Touris­ten erfolgte, musste begreiflicherweise das EDA von Reisen in diese Regionen abraten oder auf das erhöhte Risiko hinweisen. Oft erfol­gen solche Empfehlungen auf Grund ver­gan­gener Ge­scheh­nisse, was dann fast zu einer Boy­kot­tie­rung einer Region führt, obwohl der nächste «Anlass» normalerweise woanders, zum Beispiel in New York, London oder Madrid statt­­finden wird. Dabei wird nach einem Anschlag in Ländern der Dritten Welt das EDA eher von einer Reise abraten, als wenn ein ähnlicher Anschlag in den USA erfolgt. Auf Grund obiger Unwägbarkeiten halten sich Intertreck und Water Ways nur in begrenztem Ausmass an die Empfehlungen des EDA. Der Reisende verpflichtet sich, sich vor seiner Reisebuchung über den Gefahrenstand einer Region zu orientieren. Wenn ein Reisender entscheidet, trotz bekannter Terrorgefahr oder trotz ablehnender Empfehlungen des EDA eine Reise in eine Region mit erhöhtem Risiko zu buchen, achten wir diesen Entscheid und werden die Reise für ihn oder seine Gruppe or­ga­nisieren. Der Reiseveranstalter sowie normale Versicherungen können Haf­tungen für Regionen, für die das EDA eine Warnung aus­ge­sprochen hat, ablehnen. Generell weisen wir darauf hin, dass das Reisen wegen Gesundheits-, Kriegs- und Terrorrisiken gefährlich sein kann, und, dass der Reisende das Risiko hierfür selbst übernehmen muss, respektive, dass er die entsprechenden Versicherungen abschliessen muss.

15. Geltungsbereich

Diese Reisebedingungen gelten gegenüber allen Teilnehmern unserer Reisen, ob sie nun aus der Schweiz oder aus dem Ausland stammen. Es gilt in jedem Fall Schweizer Recht. Die Reise­bedingungen gelten für Direktbuchende, Agenten und über Agenten angemeldete Teilnehmer.

16. Anwendbares Recht und Gerichtsstand

Gerichtsstand ist St. Gallen. Es gilt Schweizer Recht, auch für Buchende aus dem Ausland.