Kolumbien Reise

19. Juli 2018

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Landschaftliche Höhepunkte und Kleinode Kolumbiens: Durch die schönsten Kolonialstädte streifen. Bootsfahrten und Wanderungen erleben. Die Wüste, Nationalparks und archäologische Wunder besuchen. Faszinierender Gegensatz von Karibik-Küste und
5000 Meter hohen Bergen.

Kolumbien – Persönliche Note von Yvonne Eggenberger

Kolumbien – ich war gespannt auf meine erste Begegnung mit einem Land, das bis vor kurzem international vor allem für Negativschlagzeilen sorgte. Von Reisenden, die Kolumbien besucht haben, wird das Land aber in höchsten Tönen gepriesen. Nach drei Monaten bin ich eine dieser Reisenden.

Ich bin begeistert von der Vielfalt der Flora und Fauna, den grossartigen Landschaften, den Zeugen aus der Kolonialzeit. Besonders fasziniert haben mich die indigenen Kulturen der Muiscas, Tayronas, Wayuu sowie die mystischen präkolumbianischen Ausgrabungsstätten in San Agustín und Tierradentro, die bis heute ihre Geheimnisse bewahren. In Anbetracht von Kolumbiens jüngerer Vergangenheit war ich aber am allermeisten beeindruckt von der fröhlichen Herzlichkeit, Hilfsbereitschaft und Gastfreundschaft der Menschen.

Pionierreise – Das werden Sie erleben

1. Tag Flug nach Kolumbien
Flug mit Lufthansa von Zürich über Frankfurt nach Bogotá. Ankunft in der 2600 m hoch gelegenen Hauptstadt Kolumbiens am Abend. Übernachtung in einem Hotel in der historischen Altstadt.

2. Tag Besichtigungen in Bogotá
Wir besuchen das weltberühmte Goldmuseum und schlendern durch die Fussgängerzone zum historischen Viertel La Candelaria und zur Plaza Bolívar. Am Nachmittag geht es per Seilbahn auf den 3152 m hohen Monserrate. Wir können hier einen herrlichen Ausblick auf die Acht-Millionen-Metropole geniessen. Der Cerro Monserrate ist das Markenzeichen der Stadt und die Kirche eine beliebte Pilgerstätte. Abendessen in einem schönen Restaurant mit Blick auf die Stadt. Übernachtung im Hotel.

3. Tag Flug nach Neiva und Fahrt zur Tatacoa-Wüste
Transfer zum Flughafen und einstündiger Flug nach Neiva. Weiterfahrt zur Wüste Tatacoa, die eher eine Trockensavanne mit unzähligen Kakteen ist. Wir machen eine kurze Wanderung durch bizarre, erodierte Felsformationen und besuchen, sofern die Zeit reicht, das Besucherzentrum und das Observatorium. In einer klaren Nacht ist der Sternenhimmel, so ganz ohne fremde Lichtquellen, einfach grossartig. Übernachtung im Hotel.

4. und 5. Tag Archäologie in Tierradentro
Vierstündige Fahrt nach Tierradentro. Die UNESCO hat die bedeutende archäologische Stätte 1995 auf die Liste des Welterbes der Menschheit gesetzt, aber sie wird bis heute wegen ihrer Abgeschiedenheit nur selten besucht. Während dieser beiden Tage besichtigen wir die einzigartigen Grabkammern. Einige liegen bis zu neun Meter tief unter der Erde. Übernachtungen in einem einfachen Hotel.

6. und 7. Tag San Agustín mit präkolumbianischen Anlagen
Die Fahrt von Tierradentro nach San Agustín dauert – auf teils schlechten Schotterstrassen – etwa fünf Stunden. Die Reise ist aber landschaftlich reizvoll und abwechslungsreich. Am nächsten Tag besuchen wir eine der wichtigsten präkolumbianischen Ausgrabungsstätten Südamerikas. Die Besonderheit sind die teils überlebensgrossen Steinstatuen, über deren Ursprung und Zweck bis heute gerätselt wird. Wir erkunden verschiedene Grabanlagen zu Fuss. Am Nachmittag fahren wir per Jeep, oder reiten auf Pferden, zu den weiter entfernten Orten. Übernachtungen im Hotel.

8. Tag Puracé-Nationalpark und Popayán
Die vierstündige Fahrt nach Popayán bietet uns einen erstaunlichen Vegetationswechsel: Vom üppigen Nebelwald im Puracé-Nationalpark zur typischen Páramo-Landschaft auf 3200 m. Bei der Ankunft im historischen Zentrum von Popayán, mit seinen weissgetünchten Fassaden, verstehen wir sofort, weshalb die Stadt auch Ciudad Blanca genannt wird. Auf einem Stadtrundgang entdecken wir die koloniale Altstadt. Übernachtung im Hotel.

9. und 10. Tag Quirliges Salento und Valle de Cocora-Wanderung
Eine lange Fahrt von etwa 340 km, die von uns etwas Durchhaltewillen abverlangt, bringt uns heute über Cali nach Salento, einem überaus farbigen und quirligen Städtchen. Im unweit von Salento gelegenen Valle de Cocora machen wir am 10. Tag eine Wanderung und staunen über die seltenen und bis zu 60 m hohen Wachspalmen. Die Quindio-Wachspalme ist der Nationalbaum Kolumbiens. Am Nachmittag fahren wir weiter zu einer schönen Hacienda in der Zona Cafetera, dem Kaffeehauptanbaugebiet Kolumbiens. Die Hacienda ist ein Familienbetrieb in 4. Generation, auf der Gäste herzlich willkommen sind.

11. Tag Nationalpark Los Nevados
Fahrt durch die Zona Cafetera zum Los Nevados-Nationalpark. Der Nationalpark erstreckt sich von 2600 m bis hinauf auf 5321 m und damit über drei Klimazonen mit Bergnebelwald, Páramo-Region und Schneefeldern. Wir wandern zu einer Lagune und entdecken Flora und Fauna der Gegend. Sogar Kondore können hier gesichtet werden. Übernachtung in einer Hacienda.

12. Tag Weiter nach Medellín
Am Morgen lernen wir auf einer Kaffee-Tour alles über die Aussaat der Bohnen, die Pflege der Sträucher, die Ernte der Bohnen, die Verarbeitung bis hin zur Röstung und zum fertigen Kaffee. Anschliessend fahren wir nach Manizales und fliegen weiter nach Medellín. Übernachtung im Hotel.

13. Tag Stadtbesichtigung in Medellín
Medellín hat seinen berüchtigten Ruf als Zentrum von Pablo Escobars Drogenkartell abgestreift und präsentiert sich heute als moderne, innovative und aufstrebende Stadt. Auf der Plaza Botero im Zentrum begutachten wir die 23 fülligen Bronzestatuen des angesehenen kolumbianischen Künstlers. Vom Cerro Nutibara, mit dem eher kitschigen Pueblito Paisa, geniessen wir die herrliche Sicht über die Stadt und die umliegenden Hügel. Mit einer der modernen Seilbahnen schweben wir hinauf zu einem Aussenbezirk und erhalten einen Blick aus der Vogelperspektive auf die Siedlungen an den steilen Hängen. Übernachtung im Hotel.

14. Tag El Peñol und Guatapé
Ausflug nach Guatapé, einem fröhlichen, herausgeputzten Dorf am gleichnamigen Stausee. Auffallend sind hier die Verzierungen an den bunten Fassaden. Unterwegs machen wir Halt beim imposanten Granitfelsen La Piedra del Peñol. Wer die 700 Stufen erklimmt, wird mit einer prächtigen Rundsicht über die Seenlandschaft belohnt. Übernachtung im Hotel in Medellín.

15. und 16. Tag Mompós, ein verträumtes, charmantes und sehr gut erhaltenes Kolonialstädtchen
Flug Medellín – Corozal und Fahrt nach Magangue, wo wir den Río Magdalena und seine Seitenarme auf einer Fähre überqueren. Unser heutiges Ziel ist Mompós am Río Magdalena. Seit einigen Jahren blüht es als touristisches Kleinod. Wir besichtigen die schönen Plätze und historischen Bauten und spazieren entlang der Uferpromenade. Ebenfalls lohnt sich ein Besuch des weissgetünchten Friedhofs. Am 16. Tag unternehmen wir eine halbtägige Bootsfahrt über den Río Magdalena zur Lagune Pijiño. Vom Wasser aus beobachten wir Vögel, mit etwas Glück auch Leguane. Wir begegnen Einheimischen, die im Einbaum unterwegs sind. Übernachtungen im Hotel in Mompós.

17. Tag Fahrt nach Cartagena
Fahrt nach Cartagena. Nach Ankunft in der Stadt haben Sie Zeit zur freien Verfügung und für erste Erkundungen. Cartagena, sagt man, sei eine der schönsten Kolonialstädte Südamerikas. Übernachtung im Hotel.

18. Tag Küstenstadt Cartagena
Wir verbringen diesen Tag in der lebendigen Stadt mit ihrer beeindruckenden Altstadt. Wir besuchen das im 17. Jahrhundert erbaute Kloster La Popa. Von hier aus hat man eine herrliche Aussicht über die gesamte Stadt. Ebenfalls besichtigen wir die Festung San Felipe, die zum Schutz vor Piraten errichtet wurde. Es ist eine der grössten Festungen, die je von Spaniern in Amerika gebaut wurden. Übernachtung im Hotel.

19. Tag Tayrona-Nationalpark, zwischen Meer und den Bergen der Sierra Nevada de Santa Marta
Heute fahren wir zum Tayrona-Nationalpark, vorbei an Sumpfgebieten und Städten wie Baranquilla und Santa Marta. Der Tayrona-Nationalpark ist mit seinen 120 Quadratkilometern einer der ältesten und wohl auch einer der schönsten Nationalparks Kolumbiens. Wunderschöne Sandstrände sowie eine reiche Flora und Fauna erwarten uns. Wir übernachten in einem Hotel mit Häusern im traditionellen Stil der Tayrona-Ureinwohner.

20. Tag Strandtag oder Wanderung zu den Ruinen von Pueblito Chairama
Heute haben Sie die Wahl: Sie wandern zu einem der schönen Strände in der Umgebung und geniessen ein Bad im karibischen Meer oder Sie machen ein relativ anstrengendes Trekking zu den Ruinen von Pueblito Chairama. Hier lebten die Ureinwohner und man kann noch Reste ihrer Häuser sehen. Das Trekking dauert fünf bis sechs Stunden und führt, teilweise steil über Felsen, durch den Dschungel hinauf zu den Ruinen. Bei gutem Wetter kann man von Pueblito Chairama aus die schneebedeckten Gipfel der Sierra Nevada de Santa Marta sehen. Wo sonst steht man im Urwald und kann schneebedeckte Berggipfel bestaunen? In der Gegend gibt es Brüllaffen, Tigerkatzen und mehr als 300 Vogelarten. Übernachtung im Hotel.

21. Tag Minca
Mit Höhen von 4978 m und 5770 m sind sie die höchsten Berge der Sierra Nevada de Santa Marta und Kolumbiens – der Pico Bolívar und der Pico Colón. Mit einer Entfernung von nur etwa 50 Kilometern zum Meer, sind sie die höchsten küstennahen Berggipfel der Erde. Fahrt nach Minca, einem indigenen Bergdorf in der Sierra Nevada de Santa Marta, und weiter zu einer kleinen Bio-Kaffeefarm. Hier wird mit wesentlich einfacheren Produktionsmitteln als auf der Hacienda in der Zona Cafetera gearbeitet. Unterwegs können wir, nach einer kurzen Wanderung, im Becken eines Bergbaches baden. Auf einem abenteuerlichen Strässchen erreichen wir das Vogelreservat El Dorado, das von tropischem Nebelwald umgeben ist und endemische Arten von Vögeln und Pflanzen beheimatet. Übernachtung in der Lodge.

22. Tag El Dorado-Naturreservat
Am Morgen unternehmen wir eine Wanderung in der traumhaften Landschaft und versuchen einige der über 400 hier beheimateten Vogelarten zu entdecken, darunter vielleicht einen Tukan oder den endemischen Santa-Marta-Rotschwanzsittich. Mit Wetterglück ist die Sicht frei auf die schneebedeckten Gipfel der Sierra Nevada. Am Nachmittag Fahrt zum Strandort Rodadero bei Santa Marta. Übernachtung im Hotel.

23. und 24. Tag Rückreise in die Schweiz
Am Morgen haben wir Zeit, den Ort Rodadero mit seiner Altstadt zu besichtigen und letzte Souvenirs einzukaufen. Anschliessend Transfer zum Flughafen in Santa Marta für den Flug nach Bogotá. Einige Stunden in Bogotá und Weiterflug mit Lufthansa über Frankfurt nach Zürich, wo wir am Abend des 24. Tages ankommen.

Reisedetails

Reisepreis

Fr. 7200.–
inkl. Taxen auf Langstreckenflug Fr. 663.–. Der Preis bezieht sich auf eine Person, Basis Doppelzimmer, bei einer Gruppengrösse von mindestens 11 Personen.

Reisedauer

24 Tage

Reisedaten

2018 16.11.18. – 09.12.18
2019 15.11.19. – 08.12.19

Preis inklusive

Hinweise

Übernachtungen

Alle Übernachtungen in Hotels und Lodges – nie im Zelt.

Anforderungen / Wanderungen

Die Anforderungen für diese Reise sind gering. Einzige Ausnahme ist die Wanderung am 20. Tag zu den Ruinen von Pueblito Chairama, die zirka sechs Stunden dauert. Alternativ kann man einen Ausflug zu den Stränden im Tayrona-Nationalpark machen.

Karte