Indien – Maharashtra und Gujarat

25. Februar 2018

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Natur – alte Kulturen – lebendige Volksbräuche – Festivals

Nördlich von Mumbai, Maharashtra, liegt Gujarat – ein Geheimtipp und ein unentdecktes Juwel. Der Bundesstaat hat eine vielfältige Topografie, sie reicht vom Grün der dichten Wälder, über wüstenartige Landschaften bis zum Weiss der Salzfelder. Gujarat ist Schmelztiegel einer grossen Vielfalt von Kulturen, uralten Volksstämmen und einer wechselvollen Geschichte.

Gujarat bietet uns Besuchern die einmalige Gelegenheit, die wichtigsten Eckpunkte des indischen Festjahres, wie Holi, Dang und Kavant, hautnah mitzuerleben. An diesen Festen werden Traditionen, Schmuck, Trachten und die tiefe Religiosität besonders sichtbar. Wir begegnen Menschen in traditionellen Kostümen, sehen die aussergewöhnlichen Arbeiten der Silberschmiede und können eindrückliche Tanz-und Musikvorführungen besuchen.

Zu Beginn der Reise besuchen wir Maharashtra. Der Bundesstaat lockt mit Sehenswürdigkeiten, die ihresgleichen suchen: uralte buddhistische Höhlentempel, wundersame Hindu-Tempel und trutzige Festungen.

Das werden Sie erleben

1. Tag
Flug von Zürich nach Mumbai.

2. Tag Historisches Aurangabad
Weiterflug nach Aurangabad. Die historische Stadt ist während der Mogul-Zeit anfangs des 17. Jahrhundert entstanden. Wir besuchen den Bibi Ka Maqbara, eine Imitation des Taj Mahal, das mächtige Devagiri-Daulatabad Fort, das nie militärisch erobert wurde und die Wassermühle Panchakki, erbaut im 17. Jahrhundert. Übernachtung im Hotel.

3. Tag Ajanta – Weltkulturerbe
Besuch der buddhistischen Höhlen von Ajanta. Die ersten Höhlen wurden ab 200 v. Chr. erbaut, reicher verzierte Höhlen kamen dann in den Jahren 500 bis 600 n. Chr. dazu. Zufällig von britischen Soldaten anfangs des 19. Jhd.wieder entdeckt, gehört der einmalige Höhlenkomplex von Ajanta seit 1982 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Damals waren die Höhlen, die einst buddhistischen Mönchen als Kloster und Tempel gedient hatten, seit einem Jahrtausend verlassen. Wir entdecken die Pracht und Fülle der monumentalen Wandmalereien. Hotel.

4. Tag Ellora
Auf dem Weg nach Nashik, einem der heiligsten Orte für Hindus, besuchen wir Ellora. Hier finden wir die grössten monolithischen Ausgrabungen der Welt. Berühmt ist der Kailasa-Tempel, der grösste aus einem Fels gehauene Bau der Welt. Übernachtung im Hotel.

5. Tag Nashik, Wein-Hauptstadt
Nashik ist ein historisch, mythologisch, sozial und kulturell wichtiger Pilgerort am Fluss Godavari. Nashik ist aber auch die Wein-Hauptstadt Indiens. Von 46 Weingütern in ganz Indien sind 22 Weinkellereien in Nashik angesiedelt. Wir besuchen eines dieser Weingüter und lassen uns natürlich auch die Weinprobe nicht entgehen. Hotel.

6. Tag Dang Darbar Festival
Am Morgen Fahrt zu einem kleinen Dorf, wo wir dem Dang Darbar Festival beiwohnen können. Es ist eine seltene Gelegenheit, Stammesgemeinschaften wie Konkanis, Bhils, Warlis und Gamits in ihrer traditionellen Kleidung zu sehen und ihre spektakulären Tanzvorführungen hautnah erleben zu können. Später besuchen wir den Wochenmarkt in einem anderen Dorf. Übernachtung in einfachem Gasthaus.

7. Tag Tageswanderung zu Stammesgemeinschaften
Wanderung zu einem Dorf, in dem Konkani- und Bhil-Stammesgemeinschaften leben. Später Spaziergang im Waldgebiet des Dang-Bezirkes. Das Abendessen ist beim Konkani-Stamm geplant. Einfaches Gasthaus.

8. Tag Vadodara – Kulturhauptstadt von Gujarat
Tagesreise nach Vadodara. Vadodara war einer der grössten und reichsten indischen Fürstenstaaten. Heute ist Vadodara eine bedeutende Universitäts- und Industriestadt. Wir besuchen den Laxmi Vilas-Palast und das Maharaja Fateh Singh-Museum, schlendern durch die Bazare und Märkte und geniessen bei einem Strassenkoch einen Snack. Hotel.

9. Tag Bhagoria-Fest
Am frühen Morgen machen wir uns auf die Reise und besuchen das Bhagoria-Fest. Es ist eines der grössten Treffen von Nomadenstämmen aus der Umgebung und es findet in der Woche vor Holi, dem indischen Frühjahrsfest, statt. Gemäss der Tradition kommen junge Leute, die auf Partnersuche sind, an dieses Fest, um hier vielleicht ihren zukünftigen Partner kennenzulernen. Das Fest wird in verschiedenen Dörfern an unterschiedlichen Tagen gefeiert. Hotel.

10. Tag Besuch eines weiteren Bhagoria-Festes
Wir machen einen Tagesausflug in ein Dorf, in dem Rathwa- und Bhil-Stammesgemeinschaften das Bhagoria- Fest feiern. Übernachtung im Hotel.

11. Tag Champaner-Pavagadh
Der archäologische Park Champaner-Pavagadh gehört seit 2004 zum UNESCO-Weltkulturerbe und die Monumente zeigen eine für die Bauzeit ungewöhnliche Mischung aus hinduistischen und islamischen Kultur- und Architektur-Elementen. Am Nachmittag kurze Wanderung in der Umgebung. Übernachtung im Hotel.

12. Tag Rumadiya Tribal Fair
Die Hauptattraktion der Rumadiya Tribal Fair ist das Zusammentreffen von Tausenden von Rathwa-Stammesangehörigen. Es ist ein farbenfrohes Ereignis, wenn die Rathwas in traditionellen Kostümen Tänze vorführen. Übernachtung im Hotel.

13. Tag Kavant Festival
Im Dorf Kavant findet das Kavant Festival statt. Es ist der Treffpunkt der grössten Stammesgemeinschaft Gujarat, den Rathwas. Wir haben die Möglichkeit, bei den ausgelassen Festlichkeiten dabei zu sein und die Männer und Frauen zu beobachten, die sich hier versammeln, um zu singen und zu tanzen, zu diskutieren, Ehen anzubahnen und Tauschhandel zu tätigen. Natürlich hat sich auch die Stammesgemeinschaft der Rathwas an die veränderten Lebensbedingungen der heutigen Zeit anpassen müssen. Trotzdem pflegen sie noch immer ihre Rituale und sind stolz auf ihre Kultur. Musik ist ein sehr wichtiger Teil ihres Lebens. Fahrt nach Ahmedabad. Hotel.

14. Tag Ahmedabad
Ein Spaziergang in Ahmedabad, der fünftgrössten Stadt Indiens, bringt uns die verschiedenen Aspekte der Hindu-, Jain- und islamischen Architektur näher. Diese Baustile sind alle in der Altstadt von Ahmedabad vertreten. Wir besuchen auch den berühmten Stufenbrunnen im Dorf Adalaj. Übernachtung im Hotel.

15. Tag Little Rann of Kutch
Fahrt nach Nordwesten in die wüstenartige Ebene Little Rann of Kutch, die jährlich zur Regenzeit überschwemmt und dann zu einem unzugänglichen Salzsumpf-Gebiet wird. Im Winter leben hier Flamingos. Wir besuchen auf einer Jeepsafari das Schutzgebiet für die asiatischen Wildesel, hier Khur genannt, einer seltenen und bedrohten Tierart. Unterwegs sehen wir traditionelle Siedlungen der Rabari-Nomaden. Hotel.

16. Tag Bhuj
Fahrt in die Hauptstadt des Distriktes Kutch, der Wüstenregion im Westen Gujarats. Während der Trockenzeit ist diese bizarre Region unwirtlich und der von einem Salzschimmer und tiefen Rissen geprägte Boden bestimmt das Landschaftsbild. In Bhuj besuchen wir den Palast und das Museum und genies-sen einige freie Stunden. Hotel.

17. Tag Handwerk und Kultur
Heute besuchen wir im Banni-Grasland, das an die Salzsumpfgebiete des Rann of Kutch angrenzt, einige Dörfer. Die Stammesgemeinschaften der Halaypotra, Hingora, Hingorja, Jat und Mutwa leben hier. Es ist ein besonderes Erlebnis, einen ganzen Tag lang durch diese Region zu streifen und die Lebensart und die verschiedenen Traditionen der hier lebenden Menschen kennenzulernen. Wir werden auch unterschiedlichstes Kunsthandwerk antreffen, von aufwendigen Stickereien über Leder- und Lackarbeiten bis hin zu Webarbeiten. Übernachtung im Hotel.

18. Tag White Rann of Kutch
Heute fahren wir an den Rand des Salzwüsten-Gebietes des Great Rann of Kutch. Unterwegs besuchen wir ein Dorf und einige lokale Handwerker. Wir geniessen den Sonnenuntergang über der riesigen, schneeweissen Fläche. Hotel.

19. und 20. Tag Rückreise
Rückfahrt nach Bhuj. Am Nachmittag Flug zurück nach Mumbai. Wir reservieren für die Gruppe einige Tageszimmer in der Nähe des Flughafens. Nach Mitternacht Flug von Mumbai nach Zürich.

Reisedetails

Reisepreis

Fr. 6180.-
inkl. Taxen auf Langstreckenflug Fr. 559.–. Der Preis bezieht sich auf eine Person, Basis Doppelzimmer, bei einer Gruppengrösse von mindestens
11 Personen.

Reisedauer

20 Tage

Reisedaten

2018 19.02.18 – 10.03.18

 

Preis inklusive

Hinweise

Übernachtungen

An den Wandertagen sind wir ein bis drei Stunden zu Fuss unterwegs.

Anforderungen

Wir übernachten in Mittelklassehotels, Resorts, in Heritage-Hotels und zweimal in einem einfachen Gasthaus – nie im Zelt.

Karte